Das holländische Unternehmen Swapfiets ist mit seinem Abo-Modell für Fahrräder fast schon allgegenwärtig im Hamburger Stadtbild. Es gibt fast keinen größeren Fahrradständer, an dem nicht eines der Fahrräder mit blauem Vorderreifen steht.

Seit 2019 bietet das Unternehmen auch in Hamburg Fahrräder als monatlich kündbares Sorglos-Abo ab 16 € im Monat an. Innerhalb von 48 Stunden bekommt man sein Rad und wenn mal etwas kaputtgeht, verspricht Swapfiets innerhalb von zwei Tagen die Reparatur oder den Austausch.

In Berlin geht Swapfiets einen Schritt weiter als in Hamburg: Dort gibt es nicht nur wie in Hamburg das Fahrrad oder die angekündigten Produkte E-Bike (ab September 2020) sowie den E-Scooter (ab Juli 2020), sondern in einer limitierten Testphase auch zwei E-Roller Modelle vom Hersteller NIU.

Klein oder groß - die beiden Swapfiets e-Scoot Modelle

Quelle: Screenshot swapfiets.de

Das kleinere Modell – den e-Scoot 1400 – gibt es im Abo für 109,50 € monatlich und es handelt sich hierbei um den NIU MQI Lite. Das größere Modell ist der e-Scoot 1800, hinter dem sich der NIU NQI Lite verbirgt. Dieser ist etwas teurer und kostet 119,50 € monatlich. Erfahrungsgemäß handelt es sich hierbei um die Serienmodelle, die lediglich im Swapfiets-Look ausgeliefert werden. Dies natürlich mit dem blauen Vorderreifen als Erkennungszeichen.

Auch für die E-Roller behält Swapfiets sein Konzept bei: Gegen eine Abogebühr übernimmt Swapfiets notwendige Reparaturen oder stellt – falls notwendig – einen neuen e-Scoot zur Verfügung. Die Besonderheit bei den E-Rollern ist, dass dieser der Versicherungspflicht unterliegen. Die Versicherung (ca. 50 € pro Saison) ist im Abo inbegriffen und der e-Scoot wird direkt mit Kennzeichen zur Verfügung gestellt.

Darf es ein E-Roller im Abo sein?

Swapfiets startet in der Hauptstadt mit einem spannenden Pilotprojekt und setzt wie Emmy in Hamburg auf den etablierten E-Roller Hersteller NIU. Mit Blick auf den monatlichen Abo-Preis hat man nach knappen 2 Jahren den Kaufpreis des NIU Rollers bezahlt. So kann man zumindest, wenn man langfristig Roller fahren will, auch über den Kauf eines neuen Rollers nachdenken. Für alle, die flexibel bleiben wollen und sich keine Sorgen über Reparaturen oder Inspektionen machen wollen, bereichert Swapfiets mit seinem Angebot die E-Mobilität in der Großstadt. Ich hoffe, dass die e-Scoots auch bald auf den Straßen Hamburgs zu sehen sind.


Titelbild-Quelle: Swapfiets